Sam Gora
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Under the same Sky
Ausstellung mit Sam Gora, Pamela Annecke und Jana Schumacher
Unter demselben Himmel erleben wir eine Welt in ständiger Metamorphose. Wolken ziehen vorüber, Winde ändern ihre Richtung, Partikel vermischen sich und werden Teil immer neuer Zyklen.Der irdische Himmel ist die sichtbare „Schnittstelle“ zwischen Erde und Kosmos, ein in stetiger Wandlung begriffener Raum, in dem sich Naturgesetze, Licht, Bewegung und Zeit verbinden. Der Blick nach oben, in die Weite des Kosmos, fasziniert und eröffnet eine Lebensweltorientierung.
Dabei erscheint der sichtbare Himmel häufig nur als Aspekt der Landschaft, gleichgesetzt mit „Wetter“, oder wird in religiös-utopischen Konzepten als nicht-räumliche Sphäre jenseits des Gegenwärtigen gedacht. Gleichzeitig erforschen Astronom*innen weiterhin diese fremden Welten auf der Suche nach Antworten. Dabei stellen sich grundlegende Fragen: Wo liegen die Grenzen menschlichen Handelns, und wo beginnen die Grenzen des Universums? Haben wir in Zeiten zunehmender Technologisierung den Himmel als kollektiven Sehnsuchtsort verloren?
Die drei Künstlerinnen untersuchen das Thema Himmel mithilfe unterschiedlicher künstlerischer Medien und Perspektiven.Under the Same Sky lädt dazu ein, den Blick neu auszurichten und den Himmel nicht nur als Hintergrund, sondern als aktiven Resonanzraum gegenwärtiger und zukünftiger Weltdeutungen zu begreifen.
29.01. - 08.02.2026
Öffnungszeiten
MI-FR 16-20 Uhr
Sa-So 14-18
Eröffnung am 29.01.2026 um 19 Uhr
mit thematischer Einführung von Teilchenphysiker Prof. Dr. Christian Schwanenberger (DESY / Universität Hamburg)
Rahmenprogramm am 05.02.2026 im Mom Artspace
Art meets Science:
Vortrag und Get-together mit dem Theoretischen Physiker und Musiker Matthias “Koschi” Koschnitzke
The Sound of Silence? – Dem „Sound“ des Universums auf der Spur
SAM GORA
In Space Sirens (2026) erklingen die Stimmen von SängerInnen, die Weltraumphänomene – ohne Worte – stimmlich interpretieren. Die Grundlage bilden Audiodaten der NASA, die wiederum auf grafischen Darstellungen von beispielsweise Stürmen auf dem Mars oder einer Fotografie von Ganymed (Mond des Jupiter) basieren. In Space Sirens kommt eine weitere Übertragungsebene dazu – die der persönlichen Wahrnehmung und Verarbeitung von Daten. Die Sound-Installation beleuchtet die Suche nach Antworten im Weltall und, dass schlussendlich alles eine Frage der Auslegung ist. Sam Gora webt die Stimmen zu einer sphärischen Soundlandschaft, in der die ZuhörerInnen sich das Weltall vorstellen dürfen, während die skulpturale Form der Ammoniten auf das Alter der Erde und Vergänglichkeit hinweist.
Die gekachelten „Baumalleen“ lassen die BetrachterInnen aus der Vogelperspektive auf eine vergehende, kaltblaue Landschaft blicken, die auf die Geometrie der Menschen-gemachten Landschaften verweist.
JANA SCHUMACHER
Das Verhältnis von Ordnung und Chaos, kollektive Handlungsstrategien in Zeiten von gesellschaftlich oder umweltbedingten Veränderungen, sowie Verbindungen zwischen Kunst und Wissenschaft, sind zentrale Themen in Jana Schumachers künstlerischem Werk. Ihre zeichnerischen Arbeiten können als ein teilweise abstraktes, jedoch intuitiv lesbares System beschrieben werden, mit dem Vermögen, existenziell wichtige Dinge unserer Welt zu beschreiben.
In ihrer neuesten Werkreihe geht es um das Verhältnis von Wissenschaft zu religiösen wie auch esoterischen Glaubensvorstellungen. Wissenschaft wie auch Religion / Esoterik werden als sogenannte Handlungsstrategien untersucht, als gesellschaftliche Reaktionsmuster, um auf die Instabilität der jeweiligen Gegenwart zu reagieren.
Das Chaos, Prozesse des Zerfalls oder Momente der Unbeständigkeit werden in diesem Zusammenhang als ein immanentes Gesetz und als Grundlage individueller oder kollektiver Handlung betrachtet.
PAMELA ANNECKE
MAGMA LAVA (2026) beschreibt geophysikalische Schnittstellen zwischen dem Inneren der Erde und der Atmosphäre - welche die Tiefe mit dem Weiten, das Verborgene mit dem Sichtbaren verbinden.
Die Installation umfasst eine großflächige Stoffinstallation, eine 7-minütige Videoarbeit und plastische Arbeiten.
Die Objekte wirken wie fremdartige Wesen eines unbekannten Planeten: weder eindeutig organisch, noch eindeutig technisch, und stehen stellvertretend für Systeme, die Signale aussenden, Oberflächen anbieten, aber keine eindeutige Semantik liefern. In dieser Ambivalenz entsteht eine Nähe zu Lem’schen Denkfiguren wie auch zu zeitgenössischen KI-Systemen: Wir lesen Beziehung, Intention und Austausch – obwohl das System selbst keine Gegenseitigkeit anbietet.
Gemeinsam formen Stoff, Objekte und Raum eine Situation, in der die Besucher nicht geführt, sondern dazu eingeladen werden, sich forschend zu bewegen. Der Raum wird zu einem Untersuchungsfeld, in dem Wahrnehmung, Deutung und Imagination ineinandergreifen.
Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien und der Liebelt Stiftung Hamburg

A R T M E E T S S C I E N C E
Vortrag & Get-together mit dem Theoretischen Physiker & Musiker Matthias “Koschi” Koschnitzke: The Sound of Silence? – Dem „Sound“ des Universums auf der Spur
A M 0 5 . 0 2 . 2 0 2 6
U M 1 9 U H R
IM MOM ART SPACE, Valentinskamp 34a, Hamburg
im Rahmen der Ausstellung
Under the same Sky - 29.01. - 08.02.2026
Mit Sam Gora, Pamela Annecke und Jana Schumacher
Öffnungszeiten
MI-FR 16-20 Uhr
Sa-So 14-18
Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien und der Liebelt Stiftung Hamburg
Come see my installation on Sunday 24th at 4 pm at "I am going home" organized by Ellingsenwoods
I will present an audio installation "Interpretations of the Cosmos (after data sonification by NASA)" in the beautiful landscape of their woods & object-paintings that I made here on Cortes Island, Canada.
Momodernbiology will play a concert connecting to the surrounding forest + DJ set by Biesentales from Germany
Thank you, Jeramie and Aaron for the invitation!

8. und 9. November 2024, Galerie Ladøns
Soyuz Cinema #13: Rohstoffe
Filmprogramm und Ausstellung mit Sam Gora
Öffnungszeiten: Freitag 8.11. ab 17 Uhr, Samstag 9.11. ab 16 Uhr


